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Heidschnuckenweg

Bergen: Die Sieben Steinhäuser

Die Sieben Steinhäuser

befinden sich etwa in der Mitte des Truppenübungsplatzes Bergen, zwischen Bad Fallingbostel im Nordwesten und Bergen im Osten. Die einzige öffentliche Zufahrt zu den Grabstätten beginnt an einem Posten mit Schlagbaum in Ostenholz, rund 4 Kilometer südöstlich des Autobahn-Dreiecks Walsrode. Die Zufahrtsstraße führt durch mehrere Kilometer Sperrgebiet des Truppenübungsplatzes. Sie wird für die Besucher regelmäßig von Munitionsresten befreit.


Die Großsteingräber stehen zwischen etwa 56 und 67 m ü. NN. Vorbei an der Gräbergruppe fließt in Nord-Süd-Richtung der "Hohe Bach", der einen nordöstlichen Zufluss der Meiße im Einzugsgebiet der Aller darstellt.


Die Grabanlage Sieben Steinhäuser wurde um 2500 v. Chr in der Epoche der neolithischen Trichterbecherkultur von den ersten sesshaften Bauern errichtet. Die große Grabanlage D zeigt Ähnlichkeiten zu französischen Grabanlagen, die anderen vier Gräber entsprechen denen des Elbe-Weser-Dreiecks.


Zwar spricht man traditionell von den "Sieben Steinhäusern", tatsächlich aber handelt es sich nur um fünf Gräber. Da auch eine alte Abbildung von 1744 bereits nur fünf Gräber zeigt, geht man heute davon aus, dass die magische Zahl Sieben im übertragenen Sinn für eine größere Anzahl verstanden werden muss, wie beispielsweise sieben Sachen. Die erste schriftliche Erwähnung fanden die Gräber 1720 durch einen Gelehrten. Zur ihrer Bekanntheit trug im 19. Jahrhundert der Heimatschriftsteller August Freudenthal bei. Schon in dieser Zeit waren sie ein beliebtes Ausflugsziel.


HINWEIS


Die Sieben Steinhäuser befinden sich auf dem Truppenübungsplatz Bergen. Um zu vermeiden, dass Sie vor geschlossenen Durchfahrtswegen stehen, bitte wir Sie sich vorher über die Schießzeiten zu informieren.


Informationen unter: www.osterheide.de unter "Aktuelles".



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