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Heidschnuckenweg

Etappe 10: Faßberg - Oberoher Heide (19 km)

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Abschnitt 5a: Niederhaverbeck - Schneverdingen - Behringen (21 km)

Heidschnuckenweg: Durch den Wachlderwald - Etappe 10


Am Rande des Fliegerhorstes liegt das Museum Erinnerungsstätte Luftbrücke Berlin. In den Jahren 1948 und 1949 flogen von Faßberg die Rosinenbomber in das von der sowjetischen Besatzung blockierte Berlin: Kartoffeln, Getreide, Kohle, Medikamenten und manche Tafel Schokolade. Ein Stück führt der Heidschnuckenweg am Fliegerhorst entlang. Dann passiert er das Heidedörfchen Schmarbeck mit seinen alten Höfen unter mächtigen Eichen.


Der Wacholderwald liegt auf einer Bergkuppe. Der sandige Pfad umkurvt die unzähligen Wacholder, die hier in allen erdenklichen, teils bizarren Formen zur Sonne streben. Mitten im Wald versteckt sich eine kleine Hütte. Der würzige Duft der schwarzen Beeren mischt sich mit dem Zirpen der Grillen und dem Summen der Bienen.


Nach der Überquerung des Baches Schmarbeck zweigt die Variante des Heidschnuckenweges ab, die direkt über den Heidesee am ehemaligen Kieselgur-Abbaugebiet Oberohe in die große Neuoher Heide führt. Nach rechts kommt die Schmarbecker Grube, dann die Dübelsheide. Das Blöken der Schnucken ist unüberhörbar. Am Waldrand mit hübschem Blick auf die Heide zieht der Weg seine Spur. Dann verschwindet er als Pfad im Laubwald. Auf dem Fahrradweg geht es zu den Höfen von Gerdehaus. Hier erst bietet sich die nächste Möglichkeit, den kleinen Bach Sothrieth trockenen Fußes zu queren.


Eine kurze Walddurchquerung. Das Gelände wird nun merklich bergiger. Heideflächen steigen nach Süden an. Mehr als 40 Meter erhebt sich der Haußelberg über die Umgebung. Oben, steht eine kleine Hütte am Rande der Heide. Ein wunderschöner Rastplatz. Der Blick geht nach Norden über Faßberg und den Fliegerhorst. Bei gutem Wetter ist der 35 Kilometer entfernt liegende Wilseder Berg zu sehen.

Auf der Südseite des Haußelbergs steht inmitten einer kleinen Heidefläche einer der vielen Gauss’schen Vermessungssteine. Der Mathematiker, Astronom und königlich hannoversche Landesvermesser hat diese Steine überall im Land aufstellen lassen. Waldeinsamkeit, sandige Wege, Laubwald und Nadelwald – bis sich die Neuoher Heide öffnet.


Etappenkilometer: ca. 19 km

 

Wegverlauf:

Faßberg – Schmarbeck – Gerdehaus – Haußelberg – Oberoher Heide

 

Highlights:

Wacholderwald, Haußelberg, Oberoher Heide

 

Start:

Der Einstieg zum Heidschnuckenweg in Faßberg ist in der Große Horststraße, Ecke Möldersweg
N52.875755  E10.11566


Ziel:
Oberoher Heide. Das Ende dieser Etappe liegt in der Oberoher Heide. Wer hier seine Wanderung beenden möchte folgt der Beschilderung der Variante des Heidschnuckenweges in Richtung Wanderparkplatz Oberohe und gelangt von dort weiter zur Pension/ Restaurant Heidehexe
und zum Ferienpark Heidesee sowie zur Bushaltestelle Oberohe an der L 280. 


Verkehrsanbindung:

Faßberg CeBus Linie 220 ab Hermannsburg (200 ab Celle),  CeBus Linie 261 ab Unterlüß Bahnhof bis Faßberg Ortsmitte

Parken:
in den kleinen Seitenstraßen

Tourist-Information:

Müden in der alten Wassermühle, Unterlüßer Str. 5, 29328 Müden (Örtze), Tel. 05053 989222

Stempelstellen:

Müden (Örtze)

TI Müden, "Tante Hanna" Einkaufsmarkt, Niemeyers Romantik Posthotel, Landhotel Bauernwald

 

Faßberg

Oase – Haus Schlichternheide, Post-/Lottostelle Brune

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Sehenswürdigkeiten entlang der Etappe

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