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Heidschnuckenweg

Wietzendorf: St. Jakobi-Kirche

Der Name erinnert an Jakobus den Älteren, der zum engeren Kreis von Jesus gehörte. Seit dem Mittelalter wurde er verstanden als Patron der Pilger. Eine Kirche in Wietzendorf ist seit 1231 nachgewiesen. Die mitteralterliche gotische Kirche reichte im 19. Jahrhundert nicht mehr aus.

So wurde die jetzige Kirche im Jahre 1876 von Baurat Conrad Hase in einem schlichten neugotischen Stil mit weitgespannten Gewölben für 600 Sitzplätze erbaut. Um den Platz möglichst günstig zu nutzen, hat man dabei auf einen Mittelgang verzichtet. Der hölzerne Kirchturm der alten Kirche, 1545 erbaut, wurde weiter benutzt. Er trägt drei Glocken, die Älteste von 1564.


Ausstattung:

Das Taufbecken aus Bronze (ca. 1350) ist das älteste Ausstattungsstück der Kirche. Über dem Taufbecken an der Wand befindet sich das ursprüngliche Altarkreuz aus der neugotischen Ausstattung der Kirche. Im Jahr 1957 wurde der Chorraum von Rudolf Schäfer ausgemalt. Im Zentrum steht ein gemaltes Triumphkreuz über dem Altar. Darüber im Gewölbe das Gotteslamm als Sinnbild des erhöhten Christus. Die Figuren daneben verweisen auf die messianischen Verheißungen des Propheten Jesaja (Jes. 9,5). Die beiden Gemälde links und rechts vom Altarraum stellen Weihnachten und Ostern dar. Die Orgel wurde im Jahre 1867 von der Orgelbauerfamilie Engelhard gebaut.


Gottesdienste: Sonntags um 10 Uhr

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